Heute morgen lag das am 08. April beim Ingenieurbüro Marienwerder GmbH in Auftrag gegebene Bodengutachten im Postkasten. Das bedeutet das nach dem Bauantrag nun auch der Entwässerungsantrag bei der Stadt Langenhagen eingereicht werden kann.

Das Gutachten war notwendig, da das anfallende Regenwasser nicht in die örtliche Kanalisation eingeleitet werden darf, sondern auf dem Grundstück versickern muss. Dazu muss auf dem Grundstück eine Versickerungsrigole angelegt werden, dessen Grössee das Ingenierbüro zu berechnen hatte.

Das Gutachten beinhaltet sehr viel Fachchinesisch, was wir jedoch selbst herauslesen können ist, dass auf unserem Grundstück eine Bohrung bis zu einer Tiefe von 5 Metern vorgenommen, dabei 40 cm Mutterboden und ansonsten ein gut durchlässiger Schmelzwassersand vorgefunden wurde

Wenn wir uns für ein Haus mit Keller entschieden hätten, wäre uns das Gutachten bzw. der Keller teuer zu stehen gekommen. Bei der Bohrung wurde festgestellt, das in einer Tiefe von 1,80 Meter auf Grundwasser vorgefunden wurde und bei niederschlagsreichen Jahreszeiten mit einem weiteren Anstieg des Wasserstandes zu rechnen sei. Bei einem solchen Grundwasserstand hätten wir den Keller für sehr viel Geld gegen das Wasser abdichten müssen (weisse Wanne).

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