Diese Woche habe wir dazu genutzt, das Thema Küchen anzugehen. Dazu haben wir nun die ersten 4 Anbieter für Einbauküchen in um Hannover herum aufgesucht und dabei z.T. erstaunliche Erfahrungen gemacht.

Bei den Anbietern die wir aufgesucht haben, handelte es sich um Küchen-Aktuell (Altwarmbüchen), Möbel Heinrich (Bad Nenndorf), Porta (Altwarmbüchen) und zu guter letzten um H. von Roon (Hemmingen).

Küchen-Aktuell:
Den ersten Anbieter den wir aufgesucht haben, um erste konkrete Eindrücke und Informationen zu sammeln war Küchen-Aktuell. Was wir nicht wussten, war, das Küchen-Aktuelle nur bis 19:00 Uhr geöffnet hat. Trotzdem war es für die Mitarbeiter kein Problem uns auch kurz vor Ladenschluss noch zur Verfügung zu stehen, Musterküchen anzuschauen und zu erklären, sowie bereitwillig unsere Fragen zu beantworten. Im Anschluss vereinbarten wir einen kurzfristigen Termin für eine ausführliche Küchenplanung. Am vereinbarten Termin wurden wir durch Herrn Jahns empfangen uns ausführlich beraten. Schritt für Schritt haben wir uns zu unser Küche vorgearbeitet, sogar zwei verschiedene Varianten erstellt. Zum Ende des Gespräches wurden uns zwei erste Angebote unterbreitet, aber in keinster Weise darauf gedrängt so schnell wie möglich zu unterschreiben – im Gegenteil. Wir sollen das Angebot in Ruhe prüfen und ihm Änderungswünsche mitteilen. Er selbst wird sich in drei Wochen wieder mit uns in Verbindung setzen. Uns wurde zum Abschluss des Gespräches nochmals die Möglichkeit gegeben in einem 3D-Kino unsere Küche zu betrachten. Wir verliessen Küchen-Aktuell mit einen ganz guten Gefühl.

Möbel-Heinrich:
Hier haben wir bereits das Schlafzimmer für unsere Wohnung und viele weitere Kleinigkeiten gekauft. Da wir uns gut beraten gefühlt haben und Bad Nenndorf nicht so weit entfernt ist, Grund genug auch dort vorbei zu schauen. Wir fanden in der Küchenabteilung auch auf Anhieb zwei Küchen, die und sofort gefallen haben. Leider fanden wir aber keinen Mitarbeiter der uns beraten wollte. Der einzige freie Mitarbeiter teilte uns mit, dass er gleich ausser Haus sei (20 Minuten später sass er aber immer noch an seinem Platz) und bat uns zu warten bis ein andere Kollege käme. Wir fragte noch ob es möglich wäre einen Kollegen zu auszurufen – Antwort: unmöglich. Als eine andere Beraterin frei wurde haben wir uns erlaubt diese sofort anzusprechen. Leider wollte auch Sie uns nicht bedienen, sie verwiess auf den Kollegen der jederzeit zurückerwartet werden würde. Wir verabschiedeten uns. Im gegen wurden wir noch gefragt ob wir überhaupt einen Termin hätten. Diesen hatten wir leider nicht, darum war wohl auch keiner bereit, ein paar Fragen zu beantworten. Wir gingen ohne Antworten, ohne Infomaterial und ohne Termin.

Porta:
Zu Porta sind wir direkt nach dem Besuch bei Möbel Heinrich. Auch dort haben wir sofort eine Küche gefunden die unserer Interesse geweckt hat. An der Information versuchte man einen Berater für und zu finden – leider vergebens, aber man liess uns nicht ziehen, ohne einen Beratungstermin mit uns zu vereinbaren. Leider verlief das Gespräch nicht so, wie wir uns das erwünscht hätten. Ohne das wir eine konkrete Vorstellung haben wie die Küche später stehen soll, und wir unser für die Küche zur Verfügung stehende Budget aufstocken, wollte man keine konkrete Planung angehen. Wir dachten eigentlich, dass die Küchenprofis uns bei der Planung der Küche behilflich sind……….

H. von Roon:
H. von Roon haben wir in der vergangenen Woche als vorerst letzten Anbieter aufgesucht, ganz spontan (wie immer) und ohne Termin. Wir hatten keine Chance uns die Musterküchen anzuschauen, da man uns gleich am Eingang abgefangen und einen Berater für uns gesucht hat. Obwohl dieser einen Anschlusstermin hatte, nahm er sich die Zeit, unsere Vorstellung zu notieren und uns verschiedene Details einer Küche zu erklären. Er kopierte unseren Grundriss, vereinbarte einen Termin für die nächste Woche und wird uns dann die ersten Vorschläge für eine Einbauküche präsentieren.

Erstes Fazit:
Bislang hatten wir den Eindruck das die Anbieter, die sich auf Küchen spezialisiert haben, sich intensiver mit den Kunden und deren Wünschen auseinander setzen, als die „Gemischtwarenhändler“ auch Möbelhäuser genannt. Wir sind gespannt, was die nächsten Tagen und Wochen ergeben werden.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.